Heute demonstrierten die Bürgerinitiative „Jahrtausendfeld retten!” und der Umweltverein Ökolöwe e.V. gemeinsam mit 500 weiteren Leipzigerinnen und Leipzigern für die Rettung des Jahrtausendfeldes.
Die Leipzig International School plant auf dem Jahrtausendfeld eine überdimensionierte Bebauung, die den wichtigen, grünen Freiraum zerstören würde. Trotz Kritik will die International School nicht von den Plänen abweichen.
„Das Jahrtausendfeld kühlt das Viertel und ist ein wichtiger Begegnungsort”, sagt Ökolöwen-Sprecher Niclas Rosendahl. „Wir Ökolöwen fordern darum vom Stadtrat, sich für den Erhalt des Jahrtausendfeldes als Grünfläche einzusetzen. Dafür braucht es einen vernünftigen Bebauungsplan.
Dazu die Bürgerinitiative „Jahrtausendfeld retten!”:
„Unsere Petition mit mehr als 7.200 Unterschriften hat gezeigt, wie prägend und wichtig das Jahrtausendfeld als freie Grünfläche für das Viertel, die Menschen und nicht zuletzt für das Stadtklima ist. Diese Menschen wollen gehört und dürfen nicht in ihren Möglichkeiten der demokratischen Teilhabe beschnitten werden.”
In der kommenden Ratsversammlung am 23. Oktober 2024 berät der Stadtrat über das weitere Vorgehen auf dem Jahrtausendfeld. Bürgerinitiative und Ökolöwe fordern die Stadtratsfraktionen dazu auf, das bereits beschlossene Bebauungsplanverfahren auf dem Jahrtausendfeld umzusetzen. Im B-Plan-Verfahren muss geprüft werden, wie die geplante Schule behutsam in den neuen Stadtteilpark integriert werden kann.
Mit dem Appell „Mehr Grün für Leipzig“ will der Ökolöwe erreichen, dass Leipzigs wichtige Frei- und Grünflächen wie das Jahrtausendfeld dauerhaft vor Bebauung gesichert werden. Der Verein ruft die Bürger auf, den Ökolöwen-Appell zu unterzeichnen.
Darüber berichtet hatte unter anderem die LVZ hier und hier.